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Turbulenter Kampf der Kulturen im neuen Hänneschen-Stück

Kölnische Rundschau-03.09.2017

„Ne falsche Fuffzijer“ - Turbulenter Kampf der Kulturen im neuen Hänneschen-Stück

Köln - Was haben die Legende von Jan und Griet mit dem FC und König Ludwig von Bayern zu tun? Im neuen Abendstück „Ne falsche Fuffzijer“ des Hänneschen-Theaters, das am Samstag vor vollem Haus eine umjubelte Premiere feierte, heckt Knollendorfs „fiese Möpp met jroßem Hätz“ Schäl einen Sensations-Coup aus, der das Verhältnis zwischen Bayern und Rheinländern mächtig auf den Kopf stellt.
Vor fünf spektakulären Kulissen geht es um die großen, aber auch dunklen Seiten des Lebens: Betrug und das große Geld, die Liebe, und ein Kampf der Kulturen – der bayrischen und der rheinischen. Die Geschichte beginnt im Knollendorf des Jahres 1978. Klein Schäl zählt zarte zehn Lenze, aber hat es schon jetzt faustdick hinter den Ohren: Als er nach seinem neuesten Streich die Polizei auf den Fersen hat, rettet er sich sich samt Beute in die Kirche. „Ich erinnere mich noch, als du im ersten Schuljahr warst: Du konntest zwar noch nicht schreiben, aber schon perfekt die Unterschrift von deinem Vater fälschen!“, schimpft der Pfarrer.
Damit Schäl aus dieser Situation noch einmal heil herauskommt, muss er wohl oder übel einen Pakt mit dem lieben Gott schließen. Doch auch Gottes milde Strafe hält ihn nicht davon ab, 50 Jahre später das ganz große Ding zu drehen.
Geht er diesmal zu weit, oder hat der vermeintlich fiese Möpp doch ein gutes Herz? Die gesamte Knollendorfer Bagage reist auf eine bayrische Alm, wo ein bajuwarisch-kölsches Fisternöllchen ungeahnte Konsequenzen hat und am Ende für einen überraschenden Clou sorgt, bei dem jedem FC-Fan das Herz aufgeht. Ein deftiger Spaß!