Jede Has es anders

Zu Hause in der Hasenhöhle: Die Hasenmutter kocht für die Kinder. Der Hasenvater erklärt den Kleinen wie wichtig es ist, Osterhase zu sein und, dass er für ein ganzes Osterfest verantwortlich ist. Er erzählt den Kindern, dass es Menschenkinder gibt, die sich über Ostereier sehr freuen und sie deshalb immer gut in der Schule aufpassen und mitmachen müssen. Das Hasenmädchen Kamellche erzählt, dass es die Schule sehr mag und es einmal ein so toller Osterhase wie sein Vater werden will. Die anderen Hasenkinder und auch der Vater lachen. Einmal weil Kamellche sehr klein ist und auf der anderen Seite, weil Kamellche ein Mädchen ist und weil ein Hasenmädchen noch nie den männlichen Beruf des Osterhasen ausüben durfte.

Auch in der Schule wird das Hasenmädchen Kamellche gemobbt. Es ist sehr traurig, weint und läuft weg. Da es weint, bemerkt es erst einmal nicht, dass es direkt dem bösen Fuchs in die Arme läuft. Dieser will es schon verschlingen, doch Kamellche ist mutig und spricht mit ihm – und sie werden Freunde. Kamellche reitet auf dem Fuchs nach Knollendorf und sie bekommen mit, dass Bärbelchen das Osterfest organisieren möchte und den Schlüssel für die Scheune bekommen hat, um dieses mit den in der Schule gebastelten Osterkörbchen zu füllen.

Bärbelchen verliert aber den Schlüssel und Kamellche ist wohl die einzige, die ihr jetzt helfen kann. Ob es ihr gelingt und Kamellche das Osterfest rettet, erfahrt ihr in "Jede Has es anders".