• Presse
  • Artikel
  • Applaus für „De Nosskrocher“ im Hänneschen-Theater

Applaus für „De Nosskrocher“ im Hänneschen-Theater

Erstellt 19.11.2015

Das gesamte Team des Hänneschen-Theaters präsentierte sich am Donnerstag zum Weihnachtsmärchen „De Nosskracher“. Die Intendantin Frauke Kemmerling nahm vorweg Bezug auf Paris und das Attentat auf Henriette Reker. Von Bianca Pohlmann

Köln. Den ersten, begeisterten Applaus gab es, noch bevor sich der Premierenvorhang für das Weihnachtsmärchen „De Nosskracher“ überhaupt geöffnet hatte. Das gesamte Team des Hänneschen-Theaters präsentierte sich vor der Britz.Vorneweg Intendantin Frauke Kemmerling. „Wir wollen das Stück nicht unkommentiert beginnen“, nahm sie Bezug auf Paris, Hannover und das Attentat auf die Oberbürgermeisterin. „Es ist unsere Aufgabe, Freude zu bereiten“, betonte sie, „gerade deshalb“ sei es wichtig, Theater zu spielen. Und dann sang das Ensemble – unterstützt vom Publikum – den Stammbaum von den Bläck Fööss.

Liebevoll detaillierte Bühnenbilder

Dann öffnete sich der Vorhang und damit der Blick auf eine kleine Winterwelt. Werkstattleiter Ralf Bungarten und Markus Henn schufen mit dem Knollendorfer Weihnachtsmarkt („lecker Bratwein – heiße Glühwurst“), dem Nosskracher als Roten Funk und dem Winterwunderwald liebvoll detaillierte Bühnenbilder. Eine Augenweide auch die neu gefertigte Biberfamilie, um die sich in dem Stück von Iris Schlüter fast alles dreht.Die Schweizer-Deutsch sprechende Familie Biber ist neu im Wald und knabbert Tannen an. Entsprechend ist der Baum für den Weihnachtsmarkt alles andere als ein Karwenzmann und als Ersatz kommt der alte Nosskracher auf den Marktplatz. Mit einer goldenen Nuss soll er zu Leben erweckt werden können, zudem erfüllt diese einen Wunsch – und so machen sich die Kinder auf die Suche nach der goldenen Nuss.

Unterstützung finden sie dabei in Hans-Urli, dem Kölsch lernenden Biberkind. Der Schäl hat in Vertretung des Oberförsters nicht nur die Biber-Eltern gefangen, sondern auch die goldene Nuss an sich genommen. Spannung, Spaß und swingende Waldtiere – die perfekte Einstimmung auf den Advent.

Originalartikel