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Premiere des neuen Stücks bejubelt Hänneschen aus dem Häuschen

Erstellt 23.08.2015

Von DENISE KYLLA

Köln –   Haschisch, Erpressung und Prostituierte – so hat man das Hänneschen noch nie erlebt! In dem neuen Stück „Aapethiater“ (Hochdeutsch: Affentheater) geht es drunter und drüber. Für die Premiere des rasante Stücks ernteten die Puppenspieler, Autor Udo Müller und Intendantin Frauke Kemmerling tosenden Applaus.

Großes Chaos in Knollendorf! Erst geht das „Thalia Schäl Theater“ pleite, dann wird Inhaber Schäl vom Chef des Bordells „Zum Roten Mops“ erpresst. Der Deal: Der Zuhälter zahlt offene Rechnungen, dafür darf er Cannabis im Keller des Theaters anbauen. Der blanke Schäl willigt ein.

Nanu, das Ur-Kölsche Puppenspiel-Theater – ganz schön gewagt. Doch je schweinischer die Witze werden, desto mehr steigt die Stimmung im Saal. So auch, als „Strich Lotti“ auf der Straße um Kundschaft buhlt und gleichzeitig von „Ernst August“ – dem Hund von Speimanes – angepinkelt wird. Ein riesen Lacher.

Besonderer Spaß: Mitten im Stück erscheint der Geist von Günter Grass. Er erinnert sich: „Als ich jung war, nannte man mich Haschisch-Günter. Daraus wurde später Günter Grass.“ Der Saal tobt.

Doch das – im wahrsten Sinne des Worts – „High“light wurde bis zum Schluss aufgespart. Hänneschen, Bärbelchen, Schäl, Speimanes und die restlichen Bewohner – alle tanzten bekifft auf der Bühne herum. Warum? Das erfahren Sie im „Aapethiater“. Das EXPRESS-Fazit: Vorbeischauen lohnt sich!

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